Südtirol Blog

Südtirol-Tourismus-Gedanken

Behavioral Economics für Südtirols Hotellerie?

Posted on | Juli 7, 2008

H&M, Cavalli, Lagerfeld, Südtirol 

H&M hat sich eine Kollektion von Karl Lagerfeld zeichnen lassen und Burgerking versucht es mit einem Luxus-Burger aus japanischem Kobe-Beef für € 107. Der schlaue Restaurateur bietet ein Luxus-Tagesgericht um € 42 – welches niemand bestellt - damit der Kunde sich für das zweitteuerste Gericht für € 33 entscheidet und dabei kein schlechtes Gewissen hat.  Die Düsseldorfer Würstelbudenkette „Curry“ bietet die Luxus-Bratwurst mit Blattgold und Schampus an.

All diese Maßnahmen zielen auf zutiefst menschliche Entscheidungsprozesse.

Wenn Burgerking Luxus-Burger für dieses Geld anbietet, dann ist der 99-Cent-Burger von Burgerking sicher mehr wert, als jener von McDonalds. Wenn Karl Lagerfeld oder Cavalli für H&M designed, dann ist mein 5-Euro-H&M-T-Shirt mehr wert auch wenn es nicht von Lagerfeld stammt.  Wenn sich in St. Moritz die Reichen und die Schönen tummeln, bezahl ich gerne € 180 und mehr für ein durchschnittliches 3*-Hotel, wenn ich in deren Aura sein darf. 

Was können wir daraus für Südtirol lernen? Die Diskussion ist eröffnet.

del.icio.us Digg Technorati Google Furl Yahoo co.mments Bookmark.it Mister Wong Germany

Comments

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.