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Südtirol-Tourismus-Gedanken

Neue Märkte für Südtirol

Posted on | Dezember 18, 2007

Der Ruf nach neuen Märkten für den Südtiroler Tourismus wird immer lauter. Die alten stagnieren und die neuen reagieren zögerlich. Warum?

Die Wirtschaftsfakultät der Freien Universität Bozen erarbeitet grad eine Studie die Aufschluss darüber geben soll, was die Touroperators in den Hoffnungsmärkten von einer Feriendestination erwarten, die in der Regel via Flugzeug erreicht wird. Die Studie ist auf die Region Kronplatz fokussiert. Die Aussagen können aber auf andere Regionen in Südtirol umgelegt werden.

Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgt am 14. Jänner in Bruneck im Rahmen des TMC. See ya!

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Comments

3 Responses to “Neue Märkte für Südtirol”

  1. wolfgang
    Dezember 20th, 2007 @ 09:14

    Ach ja, das vieldiskutierte Thema “Neue Märkte” :) Was die Touroperators in den Hoffnungsmärkten von uns erwarten kann ich zum Teil gleich hier schon vorweg nehmen: sie erwarten sich, dass sich die Gastgeber vor Ort mit ihnen bzw. mit den Gästen verständigen können, und das ist aktuell zu weiten Teilen nicht der Fall:
    Bei einer Studie im Frühjahr/Sommer dieses Jahres, haben lediglich 50% aller getesteten Hotels auf eine englischsprachige Anfrage reagiert, nur in 10% der Antworten wurden auch die gestellen Fragen beantwortet. Hinzugefügt werden muss, dass das Englisch in den Angeboten mitunter derart schlecht war, dass man nicht einmal verstehen konnte, was die Sekretäre/innen überhaupt mit den Aussagen meinen.
    Das erschreckende: wir haben 4 Sterne und 4 Sterne Superior Hotels getestet.
    Ich finde es unumgänglich neue Märkte anszusprechen, wir sollten aber auch darauf vorbereitet sein! Und das sind wir nicht, wenn es schon bei der Sprache Probleme gibt bzw. Anfragen nicht beantwortet werden weil das Personal kein Englisch spricht!

  2. Hugo Götsch
    Dezember 24th, 2007 @ 21:14

    Wenn’s nur die Sprachkenntnisse wären. Gebe zu, gewisse Sprachkenntnisse sind Minimumfaktoren um auf neuen Märkten zu agieren. Ich vermute aber viel mehr ein strukturelles Probleme. Die Kleinstrukturiertheit unserer Gastbetriebe lassen keinen gesunden TO-Markt aufkommen. Und die Touroperators brauchen wir, um in die neune Märkte reinzukommen. Und die wollen, wie wir alle wissen, Kontingente. Die TO’s holen sich ihre “Natives” schon ins Land, wie sie das in Spanien, Mexico uns sonstwo gemachte haben, um die ersten Sprachhürden zu überwinden. Ich denke aber wir müssen neue Strukturen schaffen, sonst sind jegliche Liebesmühen umsonst. Die Sprache kommt (fast) von allein. Beispiel: Mein Vorgänger im Tourismusverband Ischgl, hat zwei Jahre vor seinem Abgang den Sommer über französische Reiseveranstalter angekurbelt. Als ich übernahm, sprach die Hälfte aller Ischgler Französisch. Warum? Weil im Sommer mehr als 30% aller Gäste aus Frankreich kamen. Das mit der Sprache ist ein bischen so wie mit der Henne und dem Ei.
    Jedenfalls freu ich mich auf die Ergebnisse der Studie.

  3. Neue Märkte und das Problem mit den Fremdsprachen | Der Südtirol Ferienblogger
    Dezember 30th, 2007 @ 10:29

    […] wir die neuen Märkte über Touroperators ankurbeln müssen, was aber nur über große Kontingente (= eigenes Thema) läuft. Die TO’s bringen Ihre Natives mit um erste Sprachprobleme zu überwinden. Sobald der […]

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