Südtirol Blog

Südtirol-Tourismus-Gedanken

Consumer Behavior in Tourism

Posted on | September 2, 2008

Tourismus Symposium in Südtirol

Vom 11. bis zum 13. Dezember 2008 findet an Universitätssitz der Freien Universität Bozen in Bruneck ein Symposium zum Thema

Consumer Behavior in Tourism Symposium 2008 (CBTS 2008)

statt. Die Organisation obliegt den Kompetenzzentrum TOMTE (Tourism Management and Tourism Economics) der Wirtschaftsfakultät der Freien Universität Bozen.


Die Themenschwerpunkte:Theoretische, methodische und praktische Fortschritte in der Analyse des Kundenverhaltens im Tourismussketor.
Die Keynote speakers sind:

Perry Hobson : “Consumer behavior in tourism: Research trends and future directions” Director of The-ICE, Australia. Southern Cross University, School of Tourism and Hospitality Management, Lismore, Australia

Bozidar Klicek : “Using mobile technology in tourism”
University of Zagreb, Faculty of Organization and Informatics, Varazdin, Croatia
M. Joseph Sirgy : “Tourism and well-being: A consumer behavior perspective” Virginia Polytechnic Institute & State University, Department of Marketing, Pamplin College of Business

Lindsay W. Turner: “A conceptual model of tourism consumer behavior”
Victoria University, School of Applied Economics, Melbourne, Australia

Werner W. Wittmann : “Event-Evaluation in tourism”
University of Mannheim, Department of Psychology II, Mannheim, Germany

Weitere Infos unter: http://www.cbts2008.unibz.it

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Südtirols Gäste auf Kurzurlaub

Posted on | August 11, 2008

Suedtirols Gäste auf Kurzurlaub 

In der Woche um den 15. August, gibt es in Südtirol überall noch freie Zimmer und konsumiert wird auch weniger und die Aufenthaltsdauer reduziert sich dramatisch. Mail-Anfragen für zwei Nächte um Ferragosto hat es früher nicht gegeben. Jeder wusste dass nur die ganze Woche vermietet wird. Wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Benzinpreise, hohe Inflation schüren die Angst vor dem Verreisen.

Nicht mehr „Vacation“ sondern „Staycation“, als Urlaubsform. Urlaub auf Balkonien scheint das Thema zu sein. Und die wenigen die doch fahren, fahren nicht weit und bleiben kurz. In den USA gibt es zwischenzeitlich spezialisierte Anbieter, die Kurztrips (1-2 Nächte mit Unterhaltungsprogramm) anbieten, die maximal “…einen Benzintank von Zuhause entfernt sind”.  Ist das vielleicht ist das die Urlaubsform der Zukunft?

Ein Bekannter aus Ischgl hat sein Hotel dem Kurzzeitgast angepasstt. Früher war es im Winter undenkbar mittelfristig eine Unterkunft für 2 Nächte in Ischgl zu buchen. Er ist der Meinung dass dieser Gast eine höhere Zahlungsbereitschaft hat und es schätzt, wenn er nach dem Skilaufen und vor der Abreise, ohne zu betteln und zu bitten, eine Duschmöglichkeit hat und das Gepäck sicher aufbewahrt weiß. Also 2 Tage Nächtigen und 3 Tage Schilaufen ist die Lieblingsformel seiner Gäste.  

Kurzurlauber bedeutet, mehr Akquiseaufwand, höheren Büroaufwand, mehr Reinigungspersonal und das Risiko auf leere Betten unter der Woche.  Ob und wo die Formel aufgeht, wird die Zukunft zeigen.   

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Tourismus Südtirol: Steigende Inflation, sinkende Hotelpreise, hohe Schulden

Posted on | Juli 16, 2008

Hotels in Südtirol 

Offiziell liegt sie z.Z. bei 3,8%. Real liegt die Inflation wohl bei über 6%. Offizielle sind die Hotelpreise in Südtirol Hotels leicht gestiegen, real sind sie gesunken, weil die Nachfrage auf sich warten lässt und die Angst die Zimmer mit leeren Zimmer darzustehen groß ist.  Dann hätten wir noch die hohe Verschuldung der Gastbetriebe durch die qualitative und quantitative Erweiterung in den letzten Jahren, steigende Zinsen, sowie die steigenden Löhne der Mitarbeiter.

Steuerentlastung ist keine in Aussicht, ein Ende der Energiekriese ist nicht absehbar, ein Ende der Inflation ebenso nicht. Die Immobilienkriese wirkt sich weltweit aus und der Lebensmittelmarkt spielt verrückt. Die Gäste haben immer weniger Geld, die Zimmerpreise sinken, die Betriebe verdienen immer weniger, die Zinsen, die Löhne und die Schulden nehmen zu.

Ich wünsche es mir nicht, aber es werden wohl in absehbarer Zeit einige Hotelbetriebe in Südtirol, und nicht nur dort, käuflich sein.

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Behavioral Economics für Südtirols Hotellerie?

Posted on | Juli 7, 2008

H&M, Cavalli, Lagerfeld, Südtirol 

H&M hat sich eine Kollektion von Karl Lagerfeld zeichnen lassen und Burgerking versucht es mit einem Luxus-Burger aus japanischem Kobe-Beef für € 107. Der schlaue Restaurateur bietet ein Luxus-Tagesgericht um € 42 – welches niemand bestellt - damit der Kunde sich für das zweitteuerste Gericht für € 33 entscheidet und dabei kein schlechtes Gewissen hat.  Die Düsseldorfer Würstelbudenkette „Curry“ bietet die Luxus-Bratwurst mit Blattgold und Schampus an.

All diese Maßnahmen zielen auf zutiefst menschliche Entscheidungsprozesse.

Wenn Burgerking Luxus-Burger für dieses Geld anbietet, dann ist der 99-Cent-Burger von Burgerking sicher mehr wert, als jener von McDonalds. Wenn Karl Lagerfeld oder Cavalli für H&M designed, dann ist mein 5-Euro-H&M-T-Shirt mehr wert auch wenn es nicht von Lagerfeld stammt.  Wenn sich in St. Moritz die Reichen und die Schönen tummeln, bezahl ich gerne € 180 und mehr für ein durchschnittliches 3*-Hotel, wenn ich in deren Aura sein darf. 

Was können wir daraus für Südtirol lernen? Die Diskussion ist eröffnet.

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Südtirol: Langzeiturlaub für Senioren

Posted on | Juli 1, 2008

Südtirol Langzeiturlaub für Senioren 

Der demografische Wandel in unserer Gesellschaft gibt es vor. Und die Betrieb reagieren (noch) nicht.

Langzeitaufenthalt für Senioren südlich des Alpenhauptkammes ist nicht nur ein Thema für die ganz Reichen! Jeder kann es sich leisten der neben der Pension entsprechende Ersparnisse hält oder zumindest eine Wohnung, ein Grundstück oder sonstige Immobilien besitzt.

Die Banken bieten es teils schon an. Die Immobilie wird geschätzt und der begünstigte Senior erhält monatlich einen Betrag überwiesen, der ihm den eher kostspieligen aber sehr attraktiven Aufenthalt im Hotel ermöglicht.
Sollte es bis zum Ableben noch Restwert geben, ergeht dieser an die Erben.

Für spezialisierten Betriebe, sollten folgende Ausstattung/Dienstleistung nachweisen bzw. anbieten:

  • Behindertengerechte Ausstattung des Betriebes
  • zentrale Lage
  • Nähe zum Krankenhaus
  • Park oder Flanier- bzw. Ruhebereich in unmittelbarer Hotelumgebung
  • Gewährleistung einer medizinischen Grundversorgung
  • Diätküche
  • spezialisiertes Betreuungspersonal
  • Reha-Raum
  • u.e.m.

Daneben benötigt es ein klares Kommunikationskonzept und die Begeisterung für betagte Gäste zu arbeiten.
Go for it!

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Südtirol und seine Schneekompetenz

Posted on | Juni 6, 2008

Schneeproduktion in Südtirol 

Südtirol hat vier Unternehmen die sich mit der Schneeproduktion beschäftigen und zu den Marktführern im Sektor gehören. Sie und die Skipistenbetreiber kämpfen gegen das nicht sehr guten Image des Kunstschnees und man ist es wieder mal Leid sich die üblichen Vorwürfe anhören zu müssen.
 
Imagekampagnen kann man machen, aber wirklich hilft nur eines: Die Schneeproduktion muss in allen Lebensbereichen Eingang finden. Schneeproduktion in den eigenen vier Wänden und vor den eigenen vier Wänden muss zum “Lifestyle” werden.  Der man-made snow muss zukünftig eine neue Dimension erhalten, die weit über die Schneeproduktion auf den Pisten hinausgeht. Im Umkehrschluss wäre dann der “Kunstschnee” nicht mehr der “künstliche Schnee”, sondern das lieb gewonnen Schneederivat auf der Piste, welches man ja auch selber für eigene Zwecke produziert und konsumiert.

Also liebe Schneeproduzenten: Denkt nicht nur Schnee = Skifahren, sondern Schnee = Lifestyle. Werdet trendsetter, first mover und innovation manager für das ganze Land.

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