Südtirol - Tourismus Management Club
Posted on | September 24, 2008
Der Tourismus Management Club der Freien Universität Bozen - Sitz Bruneck, organisiert in diesem Jahr wieder interessante Podiumsdiskussionen zu den unten angeführten Themen: Die Veranstaltungen finden im Raiffeisenforum der Raiffeisenkasse von Bruneck statt. Der Eintritt ist frei. Vergl. http://tmc.suedtirol.org.
Montag, 03. November
Urlaub auf dem Bauernhof
Erfolgsmodelle & Zukunft
Montag, 01. Dezember
Sind Tourismusleitbilder/Ortsleitbilder ein effizientes Planungsinstrument?
Erfahrungen aus der Praxis
Montag, 19. Jänner
Kulturmanagement: Neue Wege in der Gestaltung und Führung von Museen
Montag, 02. März
Der Effekt von Sportgroßveranstaltungen
Olympische Winterspiele in den Dolomiten?
Montag, 30. März
Die Kultur des Reisens und Verweilens in Südtirol
Mainstream oder Avant-garde?
Montag, 20. April
Essen und Trinken in Südtirol
Wie gut sind unsere Produkte wirklich?
Montag, 11. Mai
Demografischer Wandel und Tourismus
Consumer Behavior in Tourism
Posted on | September 2, 2008

Vom 11. bis zum 13. Dezember 2008 findet an Universitätssitz der Freien Universität Bozen in Bruneck ein Symposium zum Thema
Consumer Behavior in Tourism Symposium 2008 (CBTS 2008)
statt. Die Organisation obliegt den Kompetenzzentrum TOMTE (Tourism Management and Tourism Economics) der Wirtschaftsfakultät der Freien Universität Bozen.
Die Themenschwerpunkte:Theoretische, methodische und praktische Fortschritte in der Analyse des Kundenverhaltens im Tourismussketor.Die Keynote speakers sind:
Perry Hobson : “Consumer behavior in tourism: Research trends and future directions” Director of The-ICE, Australia. Southern Cross University, School of Tourism and Hospitality Management, Lismore, Australia
Bozidar Klicek : “Using mobile technology in tourism”
University of Zagreb, Faculty of Organization and Informatics, Varazdin, Croatia M. Joseph Sirgy : “Tourism and well-being: A consumer behavior perspective” Virginia Polytechnic Institute & State University, Department of Marketing, Pamplin College of Business
Lindsay W. Turner: “A conceptual model of tourism consumer behavior”
Victoria University, School of Applied Economics, Melbourne, Australia
Werner W. Wittmann : “Event-Evaluation in tourism”
University of Mannheim, Department of Psychology II, Mannheim, Germany
Weitere Infos unter: http://www.cbts2008.unibz.it
Südtirols Gäste auf Kurzurlaub
Posted on | August 11, 2008
In der Woche um den 15. August, gibt es in Südtirol überall noch freie Zimmer und konsumiert wird auch weniger und die Aufenthaltsdauer reduziert sich dramatisch. Mail-Anfragen für zwei Nächte um Ferragosto hat es früher nicht gegeben. Jeder wusste dass nur die ganze Woche vermietet wird. Wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Benzinpreise, hohe Inflation schüren die Angst vor dem Verreisen.
Kurzurlauber bedeutet, mehr Akquiseaufwand, höheren Büroaufwand, mehr Reinigungspersonal und das Risiko auf leere Betten unter der Woche. Ob und wo die Formel aufgeht, wird die Zukunft zeigen.
Tourismus Südtirol: Steigende Inflation, sinkende Hotelpreise, hohe Schulden
Posted on | Juli 16, 2008
Offiziell liegt sie z.Z. bei 3,8%. Real liegt die Inflation wohl bei über 6%. Offizielle sind die Hotelpreise in Südtirol Hotels leicht gestiegen, real sind sie gesunken, weil die Nachfrage auf sich warten lässt und die Angst die Zimmer mit leeren Zimmer darzustehen groß ist. Dann hätten wir noch die hohe Verschuldung der Gastbetriebe durch die qualitative und quantitative Erweiterung in den letzten Jahren, steigende Zinsen, sowie die steigenden Löhne der Mitarbeiter.
Steuerentlastung ist keine in Aussicht, ein Ende der Energiekriese ist nicht absehbar, ein Ende der Inflation ebenso nicht. Die Immobilienkriese wirkt sich weltweit aus und der Lebensmittelmarkt spielt verrückt. Die Gäste haben immer weniger Geld, die Zimmerpreise sinken, die Betriebe verdienen immer weniger, die Zinsen, die Löhne und die Schulden nehmen zu.
Ich wünsche es mir nicht, aber es werden wohl in absehbarer Zeit einige Hotelbetriebe in Südtirol, und nicht nur dort, käuflich sein.
Behavioral Economics für Südtirols Hotellerie?
Posted on | Juli 7, 2008
H&M hat sich eine Kollektion von Karl Lagerfeld zeichnen lassen und Burgerking versucht es mit einem Luxus-Burger aus japanischem Kobe-Beef für € 107. Der schlaue Restaurateur bietet ein Luxus-Tagesgericht um € 42 – welches niemand bestellt - damit der Kunde sich für das zweitteuerste Gericht für € 33 entscheidet und dabei kein schlechtes Gewissen hat. Die Düsseldorfer Würstelbudenkette „Curry“ bietet die Luxus-Bratwurst mit Blattgold und Schampus an.
All diese Maßnahmen zielen auf zutiefst menschliche Entscheidungsprozesse.
Wenn Burgerking Luxus-Burger für dieses Geld anbietet, dann ist der 99-Cent-Burger von Burgerking sicher mehr wert, als jener von McDonalds. Wenn Karl Lagerfeld oder Cavalli für H&M designed, dann ist mein 5-Euro-H&M-T-Shirt mehr wert auch wenn es nicht von Lagerfeld stammt. Wenn sich in St. Moritz die Reichen und die Schönen tummeln, bezahl ich gerne € 180 und mehr für ein durchschnittliches 3*-Hotel, wenn ich in deren Aura sein darf.
Was können wir daraus für Südtirol lernen? Die Diskussion ist eröffnet.
Südtirol: Langzeiturlaub für Senioren
Posted on | Juli 1, 2008
Der demografische Wandel in unserer Gesellschaft gibt es vor. Und die Betrieb reagieren (noch) nicht.
Langzeitaufenthalt für Senioren südlich des Alpenhauptkammes ist nicht nur ein Thema für die ganz Reichen! Jeder kann es sich leisten der neben der Pension entsprechende Ersparnisse hält oder zumindest eine Wohnung, ein Grundstück oder sonstige Immobilien besitzt.
Die Banken bieten es teils schon an. Die Immobilie wird geschätzt und der begünstigte Senior erhält monatlich einen Betrag überwiesen, der ihm den eher kostspieligen aber sehr attraktiven Aufenthalt im Hotel ermöglicht.
Sollte es bis zum Ableben noch Restwert geben, ergeht dieser an die Erben.
Für spezialisierten Betriebe, sollten folgende Ausstattung/Dienstleistung nachweisen bzw. anbieten:
- Behindertengerechte Ausstattung des Betriebes
- zentrale Lage
- Nähe zum Krankenhaus
- Park oder Flanier- bzw. Ruhebereich in unmittelbarer Hotelumgebung
- Gewährleistung einer medizinischen Grundversorgung
- Diätküche
- spezialisiertes Betreuungspersonal
- Reha-Raum
- u.e.m.
Daneben benötigt es ein klares Kommunikationskonzept und die Begeisterung für betagte Gäste zu arbeiten.
Go for it!
