Skigebiet Plose: Gedanken zum Bericht der “FF” vom 31. Jänner, S. 27 ff.
Posted on | Februar 3, 2008

Brixen macht sich Sorgen um das Skigebiet Plose. Dabei hatte der Skiberg alle Chancen dieser Welt ein hervorragendes Skizentrum zu werden. Seit der Umlaufbahn von St. Andrä auf die Plose, ist in die Infrastruktur kaum mehr Geld geflossen. Ergebnis: Die umliegenden Skigebiete haben investiert, die Ansprüche der Gäste sind gestiegen und nicht mal die Brixner fahren mehr auf ihren Hausberg.
Brixen ist verkehrstechnisch optimal gelegen und äußerst hübsch. Die Plose ist skifahrerisch attraktiv und vielfältig und genauso schneesicher/schneeunsicher wie die umliegenden Skigebiete.
Ehrlich gesagt wundert es mich nicht, dass die Skitouristen ausbleiben.
Wo sind den die Hotelbetriebe an der Piste oder in Pistennähe?
„Ski-in/Ski-out“, das will der Gast. Und deshalb frage ich mich, warum man nicht in Brixen und auch kaum anderswo in Südtirol den Mut aufbringt, eine eigene Tourismuszone mit 1.000 Zimmern in sämtlichen Kategorien inkl. Flaniermeile, Geschäfte, Bars und Restaurants an der Piste auszuweisen?
„Wir wollen kein Kronplatz werden, aber wir müssen Akzente setzen…“ ist mit zu zaghaft. “Wir wollen und müssen die Besten werden!”, muss es aus der Gemeindestube hallen.
Comments
3 Responses to “Skigebiet Plose: Gedanken zum Bericht der “FF” vom 31. Jänner, S. 27 ff.”
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Februar 4th, 2008 @ 08:12
Was tun, wenn es in 20 Jahren ein schneesicheres Skigebiet eine Durchschnittshöhe von 3000 m verlangt?
http://ngm.nationalgeographic.com/ngm/0706/feature2/
Brixen ist halt mal etwas grüner als andere Städte…
Februar 4th, 2008 @ 20:33
Was tun, wenn in 20 Jahren der Individualverkehr nicht mehr leistbar ist, wenn in 20 Jahren die Europäischen Außengrenzen dicht sind, wenn die Weltwirtschaft einen “Schwarzen Freitag” wie 1927 wiedererlebt, wenn die Erde von Terroristen regiert wird…
Meine Meinung in Kurzfassung zum Thema Klimawandel hab ich hier kundgetan: http://www.suedtirolblog.com/sudtirol-im-klimawandel/
Februar 5th, 2008 @ 14:52
Allen aufgelisteten Szenarios ist ein gewisser Wirklichkeitsbezug anzuerkennen, die Lösung jedes einzelnen dieser Probleme ist in erschreckendem Maße nichtrivial und hoch nichtlinear. Zweifellos brauchen wir Lösungen und es wäre interessant, wenn auf den unter
http://www.suedtirolblog.com/sudtirol-im-klimawandel/
ausgesprochenen Aufruf auch ein paar Kommentare eingehen würden.
Jedenfalls sollte man bei der Erarbreitung neuer Tourismuskonzepte die sich verdichtenden Indizien aller aktuellen Klimamodelle nicht vollkommen außer Acht lassen!