Wer bezahlt den Schnee?
Posted on | Dezember 19, 2007
Geringer Niederschlag, Wärmeeinbrüche, hohe Energiepreise, geringe Wassermengen machen der Seilbahnwirtschaft zu schaffen. Insbesondere die kleinen Skigebiete kämpfen mit den hohen Investitions- und Betreibungskosten für die Schneeproduktion und nicht nur. Der Ruf wird lauter. Wer soll das alles bezahlen? Der Analogschluß: “Keine Skipisten, fast keine Gäste” liegt auf der Zunge, auch wenn er in Detail regional im Detail über Studien bewiesen werden müsste. Die Skipistenbetreiber jedenfalls wünschen, dass jene Dienstleister die indirekt von den Skipisten profitieren (Hotellerie, Restauration, Kaufmannschaft usw.) auch bei der Schneeproduktion mitbezahlen. “Beschneiungsschilling” nennt man das in Österreich.
Zusätzliche Steuern und Abgaben scheinen, wie auch damals die Tourismusvereine mit der Tourismusabgabe wünschten, nicht durchsetzbar zu sein. Was bleibt übrig? Subventionen für die Anschaffung der Technologie, Gratisstrom, vergünstigte Wassertarife und viel, viel Aufgeschlossenheit gegenüber den Seilbahnbetreibern seitens der Politiker, der Tourismustreibenden und der Bevölkerung.
Hat jemand eine Lösung?
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